Silvana - Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Sonntag den 22.11.2026 um 17:00 Uhr
Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Text von Franz Karl Hiemer nach dem Libretto »Das stumme Waldmädchen« von Karl Franz Guolfinger Ritter von Steinsberg
mit den Landesbühnen Sachsen
Auch wenn Webers »Silvana«, uraufgeführt 1810 in Frankfurt am Main, bald von Werken wie seinem berühmten
»Freischütz« (1821) verdrängt wurde, so war diese frühe Oper doch sehr erfolgreich, wie z. B. ab 1811 in Berlin. Denn was
die Bildhaftigkeit, Dramatik und Instrumentation der Komposition betrifft, näherte sich Weber hier seinen späteren Werken
bereits deutlich an.
In der Handlung geht es um Rache aus verschmähter Liebe und die damit verbundene Spirale der Gewalt, die es zu
durchbrechen gilt.
Graf Adelhart ist ein verbitterter alter Mann. Einst wurde ihm von einem Widersacher eine seiner beiden kleinen Töchter
geraubt, woraufhin seine Gattin aus Gram starb. Geblieben ist ihm Tochter Mechtilde, die er mit dem Grafen Rudolph
verheiraten möchte.
Natürlich reagiert Adelhart äußerst gereizt, als dieser Plan zu scheitern droht, zumal er erkennen muss, dass Mechtilde,
statt in Rudolph, ausgerechnet in den Sohn seines Widersachers verliebt ist. Und dass auch Graf Rudolph eigene Wege geht,
seit er im Wald der scheinbar stummen Silvana begegnet ist, versetzt Adelhart zusätzlich in Wut. Für ihn ist klar: Der Sohn
seines Widersachers und das Waldmädchen müssen sterben.
Erst als sich herausstellt, dass es sich bei Silvana um seine einstmals entführte Tochter handelt, verzichtet Adelhart auf seine Mordpläne und gibt die Wunschpaare schließlich zusammen.
Mit der Inszenierung der heute selten gespielten Oper begehen die Landesbühnen Sachsen den Todestag Carl Maria von
Webers, der sich im Juni 2026 zum 200. Mal jährt.
Foto: René Jungnickel
Änderungen vorbehalten!
Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge
Text von Franz Karl Hiemer nach dem Libretto »Das stumme Waldmädchen« von Karl Franz Guolfinger Ritter von Steinsberg
mit den Landesbühnen Sachsen
Auch wenn Webers »Silvana«, uraufgeführt 1810 in Frankfurt am Main, bald von Werken wie seinem berühmten
»Freischütz« (1821) verdrängt wurde, so war diese frühe Oper doch sehr erfolgreich, wie z. B. ab 1811 in Berlin. Denn was
die Bildhaftigkeit, Dramatik und Instrumentation der Komposition betrifft, näherte sich Weber hier seinen späteren Werken
bereits deutlich an.
In der Handlung geht es um Rache aus verschmähter Liebe und die damit verbundene Spirale der Gewalt, die es zu
durchbrechen gilt.
Graf Adelhart ist ein verbitterter alter Mann. Einst wurde ihm von einem Widersacher eine seiner beiden kleinen Töchter
geraubt, woraufhin seine Gattin aus Gram starb. Geblieben ist ihm Tochter Mechtilde, die er mit dem Grafen Rudolph
verheiraten möchte.
Natürlich reagiert Adelhart äußerst gereizt, als dieser Plan zu scheitern droht, zumal er erkennen muss, dass Mechtilde,
statt in Rudolph, ausgerechnet in den Sohn seines Widersachers verliebt ist. Und dass auch Graf Rudolph eigene Wege geht,
seit er im Wald der scheinbar stummen Silvana begegnet ist, versetzt Adelhart zusätzlich in Wut. Für ihn ist klar: Der Sohn
seines Widersachers und das Waldmädchen müssen sterben.
Erst als sich herausstellt, dass es sich bei Silvana um seine einstmals entführte Tochter handelt, verzichtet Adelhart auf seine Mordpläne und gibt die Wunschpaare schließlich zusammen.
Mit der Inszenierung der heute selten gespielten Oper begehen die Landesbühnen Sachsen den Todestag Carl Maria von
Webers, der sich im Juni 2026 zum 200. Mal jährt.
Foto: René Jungnickel
Änderungen vorbehalten!
Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge

