Charles Dickens / Gerold Theobalt
"A Christmas Carol" - Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens mit Tom Pauls
„A Christmas Carol“ ist die Geschichte von dem geizigen, alten, skrupellosen Geschäftsführer von Scrooge & Marley Ebenezer Scrooge.
Am Abend vor Weihnachten sitzt er, der wenig für Weihnachtsfreude und Liebe übrig hat, allein in seinem Büro. Auf die „Frohe Weihnacht-Wünsche“ seiner Angestellten, antwortet er lediglich mit einem „Humbug!“
Als er nach Hause geht, wenig berührt von dem munteren, vorfreudigen Treiben der Menschen in den Läden und auf der Straße, ist ihm, als hätte er eine Erscheinung seines verstorbenen Geschäftspartners Marley gesehen. Mit einem „Humbug!“ ist die Sache für ihn wieder erledigt. Doch diese Nacht wird keine gewöhnliche Nacht werden: nacheinander erscheinen ihm drei Geister: der „Geist der vergangenen Weihnacht“, der „Geist der diesjährigen Weihnacht“ und letztlich der „Geist der zukünftigen Weihnacht“. Alle drei zeigen ihm Weihnachtsszenen, in denen er, Ebenezer Scrooge, selbst vorkommt: Zunächst kann er vortäuschen, nicht gerührt zu sein von seinem eigenen schrecklichen Verhalten. Mit großer Eindringlichkeit führen ihm die Geister vor Augen, wie viel Schönes er durch seine Herzlosigkeit, seine Kälte und seinen Zynismus schon verpasst und wie viel Kummer und Leid er anderen Menschen zugefügt hat. Als sie ihm letztlich noch die Einsamkeit zeigen, in der er einmal sterben wird, kommt Scrooge zur Besinnung. So soll es niemals sein! Nach dieser Nacht wird Scrooge ein anderer: mildtätig, freundlich, gutmütig und voller Wärme und Zuwendung.
Charles Dickens (1812-1870) schrieb den Roman „A Christmas Carol“ 1843. Seine schriftstellerische Laufbahn hatte er als Journalist begonnen, 1838 gelang ihm mit „Oliver Twist“ der internationale Durchbruch. Heute zählt er zu den bedeutendsten Vertretern des Realismus in England des 19. Jahrhunderts. In seinen Werken spielt die Beschreibung der Lebensumstände der Unterschicht Englands im 19. Jahrhunderts eine große Rolle.
Tom Pauls liest den Text von Charles Dicken in seiner deutschen Übersetzung, musikalisch begleitet mit Ausschnitten aus dem gleichnamigen Ballett von Carl Davis.