mit der Neuen Elbland Philharmonie
Solistin: Judith Gennrich, Mezzosopran
Dirigent: GMD Christian Voß
Programm:
Arvo Pärt - Cantus in Memory of Benjamin Britten für Streichorchester und eine Glocke
Gustav Mahler - Lieder eines fahrenden Gesellen
Franz Schubert - Sinfonie Nr. 9 C-Dur. 944 „Die Große“
Franz Schubert, Gustav Mahler und Arvo Pärt kommen in diesem Programm mit jeweils für sie persönlich sehr wichtigen Werken zu Gehör, die geistige Zusammenhänge untereinander aufzeigen und letztendlich, ein jedes auf seine Weise, zu einem großen Gesang geraten.
Die Mezzosopranistin Judith Gennrich studierte Gesang an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz bei Prof. Claudia Eder. Nach Ihrem Studium wurde sie 2000 in das Junge Ensemble der Bayerischen Staatsoper nach München engagiert. Neben kleinen Rollen in den laufenden Repertoirevorstellungen sang Judith Gennrich auch den Hänsel in „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Jun Märkl und Ivor Bolton zusammen. Als Lieblingsnachwuchssängerin wurde sie vom Münchner Opernpublikum 2001 mit einem Förderpreis ausgezeichnet.
Seit September 2002 ist Judith Gennrich festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. Große Erfolge konnte sie hier als Muse/Nicklausse in J. Offenbachs „Les contes d’Hoffmann“ und als Theseus in Nicola Porporas „Arianna in Nasso“ feiern. In der Spielzeit 2006/07 stand Judith Gennrich in Münster u.a. als Périchole, Donna Elvira in „Don Giovanni“ und als Beatrice in „Beatrice und Benedict“ von Berlioz auf der Bühne.
Moderne Oper
Neben dem klassischen Repertoire begleitete sie auch die moderne Oper. So war Judith Gennrich in der Uraufführung von Hans Werner Henzes „Das Urteil der Kalliope“ am Theater Gießen zu hören, sang in Opern von Leoš Janáček und Alban Berg und wirkte beim internationalen Kompositionswettbewerb „teatro minimo“ für moderne Oper 2001 der Bayerischen Staatsoper und der Oper Zürich mit. Als Montezuma in Wolfgang Rihms „Die Eroberung von Mexico“ in Münster erhielt sie zudem im Mai 2005 eine große Anerkennung vom Publikum und der Fachpresse.