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Samstag den 17. November 2007 um 19:00 Uhr Philharmonisches Konzert der Neuen Elbland Philharmonie „Romantik - Seele und Natur“ Dirigent: GMD Christian Voß Christoph Berner gilt als einer der führenden österreichischen Pianisten seiner Generation. Mit dem Preis für die beste Mozart- und die beste Schumanninterpretation beim Gèza-Anda-Wettbewerb 2003 in Zürich konnte er einmal mehr sein herausragendes Talent unter Beweis stellen. Zuvor hatte er sich durch seine internationale Konzerttätigkeit, sowie den Sieg beim „Bösendorferwettbewerb 1995“ und den 2. Preis beim „Internationalen Beethoven-Wettbewerb 1997“ in der breiten Öffentlichkeit einen Namen gemacht .In Wien geboren, studierte Christoph Berner an der dortigen Universität für Musik und Darstellende Kunst. Von 1993 bis 1995 besuchte er die Meisterschule von Maria Tipo in Fiesole (Italien). Der junge Pianist ist regelmäßiger Gast im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus und erhielt Einladungen zu renommierten Festivals wie dem Carinthischen Sommer, der Schubertiade Feldkirch oder dem Klavierfestival Ruhr. Auslandstourneen führten ihn in u. a. nach Japan, Mexiko und in die USA, wo er u. a. mit großem Erfolg in der Carnegie Hall in New York konzertierte. Zu den namhaften Orchestern, mit denen Christoph Berner bereits als Solist aufgetreten ist, zählen das Orchestre National du Capitole de Toulouse, die Bremer Philharmonie, das Göteborg Symphony Orchestra, die Dresdner Philharmonie und das Mahler Chamber Orchestra. Eigenwillige Spätromantiker waren sie beide. Jean Sibelius wurde geprägt durch die Unabhängigkeitsbewegung Finnlands und einem Lehrer, der euphorisch finnische Volkslieder sammelte. Sergej Rachmaninow wurde von dem berühmten, alten Klavierpädagogen Nikolaj Sergejewitsch Swerew nicht nur am Moskauer Konservatorium unterrichtet, sondern auch zu Hause erzogen. Beseelt von finnischer Landschaft und uralter Traditionen und Epen der eine, die russische Seele zum Klingen gebracht der andere, sind sie beide in ihrer Heimat musikalisch tief verwurzelt. Sowohl die 2. Sinfonie des Finnen als auch das 2. Klavierkonzert des Russen wurden auf Reisen nach Italien gedanklich geboren und in ersten Skizzen notiert sowie in einer ländlichen Gegend der jeweiligen Heimat bis zur Fertigstellung der Partitur ausgeführt. Für beide Komponisten gestaltete sich die fast zeitgleich stattgefundene Uraufführung ihrer Werke zu einem fulminanten Triumph, der sich bei den Kritikern zu wahren Lobeshymnen steigerte.
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