Programm:
Richard Wagner - Siegfried Idyll
Niccolo Paganini - 5 Capricen für Violine /Streichorchester (Bearb. Edison Denissow)
Felix Mendelssohn Bartholdy - 4. Sinfonie A-Dur op. 90 „Italienische“
Dirigent: GMD Christian Voß
Solist: Jermolaj Albiker (Violine)
Ein Loblied zu singen ist das Anliegen der Komponisten jener Werke, die in diesem Konzertprogramm vereint zur Aufführung kommen. Richard Wagner besingt/feiert mit einer innigen Instrumentalkomposition, dem „Siegfried-Idyll“, die besondere Liebe zu Cosima, die im Entstehungsjahr des Werkes endlich durch Heirat legalisiert werden konnte. Er überreichte und widmete die Partitur seiner Frau anlässlich ihres 33. Geburtstages.
Der junge Felix Mendelssohn Bartholdy ist berauscht von einer Reise nach Italien und kann nicht anders, als diese euphorischen Eindrücke in einer Sinfonie zu fassen. Die Leuchtkraft, die überwältigende emotionale Wirkung dieser klingenden Bilder, resultiert aus dem unbändigen Drang des damals 21-jährigen Komponisten, das Publikum von der Anmut dieser Welt und von der Schönheit des Lebens zu überzeugen.
Der Italiener Niccolo Paganini singt ein Loblied auf sein Instrument, die Geige, der er sowohl technisch als auch klanglich Töne zu entlocken vermochte, so dass faszinierte Zeitgenossen ihm den Beinamen „Teufelsgeiger“ gaben.