Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart - Sinfonie Nr.1 Es-Dur KV 16
Sergej Prokofjew - 1. Violinkonzert D-Dur op. 6
Wolfgang Amadeus Mozart - Jupitersinfonie C-Dur KV 551
Dirigent: GMD Christian Voß
Solist: Torsten Janicke (Violine)
Wenn man in einem Konzert die erste und die letzte Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung bringt, hat das den unbestrittenen Reiz, dass sich damit das Gesamtwerk dieser vielbedachten Gattung als Höreindruck überspannen lässt.
Das sinfonische Erstlingswerk Mozarts entstand in England am Ende einer dreieinhalbjährigen Konzert- und Studienreise. Der Vater Leopold Mozart war der Überzeugung, Gott habe an seinen beiden Kindern Wolfgang und Nannerl ein Wunder vollbracht, und es wäre seine schöne Pflicht, sie zu fördern und der musikalisch interessierten Welt zu präsentieren. So unternahm die Familie Mozart 1762 eine erste Probereise nach Wien. Die verschiedenen adeligen Salons rissen sich darum, die Wunderkinder, sechs und acht Jahre alt, zu empfangen. Bereits fünf Monate später brachen sie zu eben jener Reise auf, die zur Entstehung der Ersten Sinfonie führte, die der kleine Mozart in London und Den Haag schrieb.
Seine letzte, die sogenannte „Jupiter“-Sinfonie ist in jeder Hinsicht ein Gipfel, den Mozart kompositorisch und geistig beschritten hat: „Wie ein Triumphgesang kraftbewusster Herrlichkeit hebt sich die C-Dur-Symphonie als strahlender Ausklang über alles Erdenleid zu lichten Höhen“, sagte einmal Bernhard Paumgartner, österreichischer Dirigent und Komponist, über das Werk.
Solistisch begleitet wird die Neue Elbland Philharmonie von Torsten Janicke, Konzertmeister des Gürzenich-Orchesters Köln. Er spielt Sergej Prokofjews Konzert für Violine und Orchester Nr. 1.
Tosten Janicke, 1958 in Dresden geboren, ist ein Vertreter der berühmten „Dresdner Streicherschule". Er errang zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. 1982 engagierte das Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig den 24jährigen als Ersten Konzertmeister. 1989 ging er in derselben Position zunächst zu den Essener Philharmonikern, bis er 1991 als Erster Konzertmeister vom Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker verpflichtet wurde. Daneben widmet sich Torsten Janicke intensiv der Kammermusik. Er ist Primarius des Gürzenich-Quartetts sowie Leiter des Gürzenich-Kammerorchesters und leitet darüber hinaus zahlreiche andere Kammerorchester. Torsten Janicke spielt eine Violine von Nicola Gagliano (Neapel) aus dem Jahre 1736.
Das Konzert wird geleitet von Generalmusikdirektor Christian Voß.