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Samstag den 24. März 2012 um 19:00 Uhr "Naturerwachen" Philharmonisches Konzert mit der Neuen Elbland Philharmonie Solistin: Byol Kang, Violine Jean Sibelius (1865-1957) – Violinkonzert d-moll op. 47 Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (Pastorale) Ludwig van Beethoven erlebte die Natur als ein Refugium, als eine Stätte göttlicher Offenbarung. Seine Sinfonie Nr. 6 in F-Dur op. 68, die Pastorale, nimmt unter seinen neun Sinfonien eine Sonderstellung ein. Ihre fünf Sätze tragen programmatische Überschriften, vor deren wörtlicher Ausdeutung Beethoven aber selbst warnt, denn er stand der musikalischen Darstellung eines außermusikalischen Inhalts im Sinne der Programmmusik kritisch gegenüber. Diese Musik ist nach seinen Worten mehr „Ausdruck der Empfindungen“ als „Malerei“. Dennoch ahmt er in der Pastorale mit instrumentalen Mitteln Vogelrufe, die Schritte des Wanderers, das Plätschern eines Bachs und ein Gewitter nach. Beethoven vollzieht eine Synthese von klassischer Sinfonie und Naturschilderung, stellt jedoch mehr seine Liebe zum Landleben dar als dieses selbst. Jean Sibelius‘ einziges Violinkonzert in d-moll op. 47 entstand in der Phase seines frühen sinfonischen Schaffens zwischen der 2. und 3. Sinfonie und ist eines seiner meistgespielten Werke. Eine erste Fassung komponierte er im Jahr 1903 und erstellte eine heute bevorzugte und stilistisch vereinfachte zweite Fassung in den Jahren 1904/1905. Diese zweite Fassung wurde 1905 in Berlin unter Leitung von Richard Strauss uraufgeführt. Sibelius hatte zur Violine eine sehr innige Beziehung und schuf ein Werk, das den Hörer vor allem durch die Gegensätzlichkeit der drei Sätze anspricht. Neben wunderbar schwingenden Melodien im Kopfsatz und ausgedehnten lyrischen Momenten im Adagio, finden sich im Finale vor allem rhythmisch tänzerische Abschnitte voller Energie. Solistin: Byol Kang, Violine Byol Kang (*1985 in Salzburg) erhielt im Alter von 8 Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Ab 1997 wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock von Prof. Christiane Hutcap unterrichtet und wechselte 2003 zu Prof. Michael Gaiser an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Dort nahm sie 2004 ihr Diplomstudium auf, das sie im Januar 2010 abschloss. Daran anschließend absolviert sie derzeit ein Aufbaustudium zum Konzertexamen bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Byol Kang ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. So erspielte sie sich 2005 den 1. Preis beim Schmolz und Bickenbach Wettbewerb in der Kategorie Soloinstrumente. 2006 erhielt sie den Förderpreis des DAAD. Als Solistin und begeisterte Kammermusikerin verfolgt Byol Kang eine rege Konzerttätigkeit. Sie spielte u.a. 2007 bei den Fränkischen Musiktagen Alzenau, 2009 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Oberstdorfer Musiksommer, bei dem sie auch als Solistin der Orchesterakademie gastierte. Zudem konzertierte die Geigerin als Solistin u.a. mit den Berliner Symphonikern, den Hofer Symphonikern und der Neubrandenburger Philharmonie. Weitere Auftritte führten sie nach Norwegen, Italien, Indonesien, Korea und in die Schweiz. Ihre Debüt-CD mit Werken von Francis Poulenc, Olivier Messiaen, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms erschien im Juni 2010 unter dem Label GENUIN. Als Preisträgerin des 18. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Byol Kang eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini, Mailand 1756, eine treuhänderische Eingabe aus Augsburger Familienbesitz. Karten und Preis Bis zur Veranstaltung sind es 31 Tage. Karten können bis zum 10. März 2012 online bestellt werden. Die Abendkasse ist ab 18:00 Uhr (eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn) für Sie geöffnet.
Sparpakete können für diese Veranstaltung nicht eingesetzt werden.
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