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Sonntag den 12. Februar 2012 um 17:00 Uhr

Klavierabend mit Wolfgang Glemser

Wolfgang Glemser

"Per aspera ad astra" Durch Nacht zum Licht

Chopin & Liszt

Programm:

Franz Liszt (1811 - 1886)

Variationen f- Moll S. 180 über ein Thema aus
J. S. Bachs Kantate ‘Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen’ BWV 12
Introduktion - Passacaglia - Recitativo - Choral

Frédéric Chopin (1810 - 1849)

Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35 (‘mit dem Trauermarsch’)
I Grave - Doppio movimento
II Scherzo
III Marche funèbre
IV Finale Presto

Franz Liszt

Consolations (‘Tröstungen’) Nr. 1 - 3 aus S. 172
E-Dur - E-Dur - Des-Dur

Pause

Franz Liszt

Aprés une Lecture de Dante S. 161,7 d-Moll ‘Dante-Sonate’
aus ‘Années de Pèlerinage II: Italien’

Frédéric Chopin

Impromptu Nr. 2 Fis-Dur op. 36
Impromptu Nr. 3 Ges-Dur op. 51

Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53



Der Pianist wurde 1959 im deutschen Südwesten geboren und studierte nach seinem Abitur zunächst neben der Musik noch einige Semester Mathematik. Das Klavierstudium bei Prof. Vitalij Margulis an der HfM in Freiburg/Br. wurde für ihn dann aber so wichtig und zeitintensiv, dass sich Wolfgang Glemser zum Pianisten ausbilden ließ und nach seiner Diplomprüfung in Freiburg an der Hochschule für Musik in Trossingen bei Prof. Lvov beide Aufbaustudiengänge bis zur Konzertreife erfolgreich absolvierte. Während dieser Zeit gewann er auch einige Wettbewerbspreise in Italien und begann regelmäßig zu konzertieren.

Inzwischen spielte er in vielen Ländern Europas, in Südafrika, China und in Mittelamerika. Im Zentrum seines weitgespannten Repertoires stehen Komponisten wie Scarlatti, Haydn, Beethoven, Chopin, Liszt und die großen Russen. Seine ersten CD Einspielungen sind reizvollen Raritäten, wie etwa Klaviersonaten von Baldassare Galuppi und dem Klavierwerk von Sir Charles Hallé gewidmet. Eine weitere CD ist Werken von Brahms gewidmet (u. a. mit Ungarischen Tänzen). Wichtige Konzerte waren in den letzten Jahren zwei Besuche in Mexiko, Liszt-Programme in der Altenburg in Weimar und im Liszt-Museum in Budapest, sowie Auftritte im Athenäum in Barcelona, in der Uni Tübingen oder in der Staatsbibliothek zu Berlin. 2004, 2005 und im Herbst 2007 war er für Konzerte und Masterclasses an verschiedenen Universitäten in China. Rundfunkproduktionen und Konzertmittschnitte in mehreren Ländern, zuletzt im Januar 2008 beim RBB.

Die Universität Konstanz verlieh dem Pianisten 1994 die silberne Verdienstmedaille. Er ist aktives Mitglied in der Deutschen Chopingesellschaft und in der Lisztgesellschaft Weimar. Als Lehrer war Wolfgang Glemser drei Jahre am Konservatorium in Innsbruck tätig und kehrte dann 1996 auf eine Professur an der FHL in sein Heimatland zurück. 2003 unter anderem Konzerte bei den Pianisten-Festivals in Tübingen, Südbrandenburg, Bayreuth, Havelland. Im Februar 2003 sehr erfolgreiche Aufführungen des zu selten gespielten Konzertes von Alexander Scriabin. Im Herbst 2004 Klavierabende unter anderem in Leipzig, Berlin, Budapest, Polen; im Februar 2005 und Herbst 2007 Konzerte und Masterclasses in Spanien (Girona und Barcelona). Seit Spätherbst 2005 Gast-Professor an der Normal University Luoyang in China. Im September 2009 zwei umjubelte Aufführungen des ersten Klavierkonzertes von Tschaikowski in Bangkog, im Oktober Gründungskonzert des Neuen Cottbuser Klaviertrios. Juni 2010 in Hanoi auf Einladung des Goethe-Instituts zwei Mal das dritte Konzert von Beethoven.

 

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