Marokko, das "Maghreb al aksar", liegt im äußersten Westen der islamischen Welt. Begleiten Sie uns mit der Caravan 7 500 km durch das Land der Berber, der schneebedeckten Atlasgipfel, bizarren Täler und fruchtbaren Oasen zu den Sanddünen am Rande der Sahara.
Wir besuchen die Magots, die Berberaffen, im verschneiten Zedernwald, sind Gäste der Berber in ihrem handgewebten Khaima aus Ziegelhaaren, in den Steinhäusern im Mittleren Atlas und in den Wohnburgen aus Lehm, den Ksour, am Rande der Sahara. Wir besuchen Hafid, den Teppichhändler, und schlendern durch die farbenfrohen Souks. Längs der "Straße der Kasbahs" führt die Reise am Fuße des Hohen Atlas zu den roten Felsen des Anti-Atlas.
Der Charakterbaum des Anti-Atlas ist die Arganie, ein Endemit, der nur an wenigen Stellen der Erde geeignete Standortbedingungen findet. Aus seinen Kernen wird ein wertvolles und teueres Öl gewonnen. Wir besuchen Taroudant, das von einer hohen Stampflehmmauer umgeben ist und die "blauen Steine" von Tafraoute. Im "Tal der Ameln" sehen wir, wie diese Berber ihre Häuser förmlich an die Felswände kleben und so jedes verfügbare Land auf ihren Terrassenfeldern zum Getreideanbau nutzen. Bei Tiznit, der Stadt der Silberschmiede, erreichen wir die Atlantikküste.
Hier suchen wir nach einem der seltensten Vögel der Welt, dem Waldrapp oder Glattnackenibis. Im Mittelalter bewohnte der schwarze Vogel mit dem langen roten Schnabel noch die Schweizer Alpen, heute kann man ihn in freier Natur nur noch in Marokko oder einer Stelle in der Türkei beobachten.
Ein Besuch der marokkanischen Königsstädte, vom antiken Volubilis über das von dem "Gigantomanen" Moulay Ismail geprägte Meknès und Fès, die Stadt der Kunsthandwerker, führt die Reise nach Rabat, der Residenz der Gegenwart. Marrakesch mit seinem besonderen Flair soll den Abschluß unserer Reise durch ein sehr interessantes Land mit überaus freundlichen und toleranten Menschen bilden.