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Samstag den 26. September 2009 um 19:00 Uhr

Ein Amerikaner in Paris

David Gazarov David Gazarov

Programm:
George Gershwin – Ein Amerikaner in Paris
George Gershwin - Rhapsody in Blue
George Gershwin - Porgy and Bess - Suite
Solist: David Gazarov, Klavier

Der 12. Februar 1924 sollte ein besonderer Tag in Gershwins Leben werden, denn die Uraufführung seiner „Rhapsody in Blue“ in der New Yorker Aeolian Hall zog ein höchst unterschiedliches Publikum an. Im Saal saßen sowohl Größen des klassischen Musikbetriebs wie Sergej Rachmaninow oder Igor Strawinsky als auch Berühmtheiten aus Showbusiness und Jazz. Gershwin zeichnete mit seiner „Rhapsody in Blue” ein „musikalisches Kaleidoskop Amerikas“. Das berühmte Klarinetten-Glissando in den ersten Takten wurde zu einer Art musikalischen Symbol für die facettenreiche Stilrichtung des „sinfonischen Jazz“. Bei einem Parisaufenthalt im Jahre 1928 wurde Gershwin zur Komposition von „Ein Amerikaner in Paris“ inspiriert: „Es ist meine Absicht, die Eindrücke eines amerikanischen Reisenden wiederzugeben, der durch Paris schlendert, den Straßenlärm hört und die französische Atmosphäre in sich aufnimmt.“ Eine lautmalerische Besonderheit war die Verwendung von Taxihupen, die Gershwin eigens für die Uraufführung in der New Yorker Carnegie Hall am 13. Dezember 1928 aus Paris kommen ließ. Die „Porgy and Bess Suite“ arrangierte Gershwin aus der gleichnamigen Oper. „Porgy and Bess“ behandelt das afroamerikanische Leben in den USA Anfang der 1920er Jahre und gilt als eine der ersten eigenständigen Opern Nordamerikas.



David Gazarov

Für den armenischen Pianisten und Komponisten David Gazarov spielte Jazz schon frühzeitig eine wichtige Rolle. 1989 ging er nach Moskau, studierte Jazzpiano am renommierten Gnesins Musikinstitut. Gazarov gewann mehrere Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben. 1991 wurde er von einem deutschen Label entdeckt und zog nach München. Er konzertiert regelmäßig mit internationalen Jazzgrößen auf Jazzfestivals („Montreux Jazz Festival“,„Jazz Open Stuttgart“) und ist auch als klassischer Pianist sehr gefragt (Wagner Festspiele in Bayreuth, „Internationales Kammermusikfestival in Jerusalem“ etc.). Gazarov schaffte es zu den Jazztagen Dresden 2008 als Erster, die ehemaligen langjährigen Weggefährten von Oscar Peterson zu einem „Tribute to Oscar“ zusammenzubringen. Seit Dezember 2008 ist er außerdem der Pianist der Klazz Brothers.



 

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