| 1205 |
Erste urkundliche Erwähnung der Stadt Hayn |
| 1254 |
Bezeichnung der Stadt als Citivas |
| 1207 und 1235 |
Besuche des Markrafen Heinrichs in Hayn |
| 1289 |
Erwähnung des Schlosses als eines der Wichtigsten in der Hayner Pflege zeitweise Residenz der Söhne Friedrich und Dietzmann des Landgrafen Albrecht des Unartigen in der Burg |
| 1291 |
Befestigung der Burg als Grenzhaus (Nähe zu Brandenburg)
Errichtung einer Stadtmauer auf Geheiß Friedrichs des Freidigen und seines Bruders Dietzmann |
| 1292 |
Belagerung der Stadt durch Markgrafen von Brandenburg |
| 13. Jahrhundert |
Errichtung des Bergfrieds als freistehender Turm |
| 1312 bis 1316 |
Hayn gehört zu Brandenburg |
| 14. Jahrhundert |
Sitz eines Vogtes als Vertreter der Markgrafen von Meißen |
| 26. Juni |
Zerstörung der Burg während eines Stadtbrandes |
| 1547 |
Einführung der Ämter unter Herzog Moritz |
| bis 1557 |
Befehl Kurfürst August zum Wiederaufbau |
| 1637 und 1642 |
Belagerung und Verwüstung des Schlosses durch schwedische Truppen während des 30-jährigen Krieges |
| 1661 |
Bestandsaufnahme, der einstige Hauptbau (Palmas) existiert nur noch in seinen Umfassungsmauern
Erwähnung der steinernen Brücke, eines baufälligen Eingangs, eines alten Tores und des Bergfrieds |
| 1662 |
Veranlassung von Reparaturmaßnahmen durch den Kurfürst Johann Georg II. |
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Wolf Kasper Klengel erwirbt mit dem Gut Naundorf auch „das alte Schloss zu Hayn nebst den Wohngebäuden und Brauhause“ |
| 31. Mai 1663 |
Besuch und Besichtigung der Wiederaufbauarbeiten am Schloss durch den Kurfürsten Johann Georg II. in Großenhain |
| 1704 |
Zerstörung während des Nordischen Krieges |
| 8. Juni 1744 |
Beschädigung des Schlosses durch den größten Stadtbrand in der Geschichte Großenhains |
| Mitte des 18. Jh. |
ein bewohntes Gebäude auf dem Schlossgelände |
| 1788 |
Abbruch der Pforte über den Stadtgraben am Schloss |
| 1797 |
Abtragen der neben dem Schloss gelegenen Pulverbastei |
| 1802 |
Baron von Odeleben - Besitzer des Schlosses |
| 1833 |
Nutzung als Brauerei und Holzhof |
| 1835 |
Erwerb des Grundstückes durch Familie Eckhardt |
| 1836 |
Einbau einer Dampfmaschine und Bau eines Schornsteines im ehemaligen Bergfried |
| 7. Juni 1853 |
Verkauf der im alten Schloss eingerichteten Fabrik zu gleichen Teilen durch Friedrich M. Eckhardt an seine Söhne Eduard Adolf Michael Eckhardt und Friedrich Moritz Eckhardt für 10.000 Taler |
| 10. Januar 1856 |
Brand in der Fabrik gegen 5.00 Uhr nachmittags |
| 1856 |
Wiederaufbau in größerer Form unter Verwendung von Steinen der Stadtmauer
Entstehung einer Streichgarnspinnerei und Tuchapparatur |
| 25. März 1875 |
Liquidation der Firma „AG Sächsische Wollengarn Fabrik“ durch Herrn Eduard A. M. Eckhardt
Rückkauf des Betriebes für 360.000 Mark
Pächter der Fabrikationsanlagen erstmals die Firma Goetze aus Glauchau |
| 28. Mai 1895 |
Rittmeister Georg Michael Eckhardt auf Ammelshain beerbt seinen Vater Eduard A. M. Eckhardt
Angabe des Wertes der Fabrik mit 320.000 Mark |
| 18. Oktober 1900 |
Erwerb der Anlage durch den Kaufmann Herrmann Bernhard August Schneider für 95.000 Mark |
| 31. August 1901 |
Erstellung eines Gutachten durch den Großenhainer Baumeister, Richard Koch |
| 27. November 1901 |
Erwerb des Grundstückes durch den Kaufmann Arno Georg Reichelt und der Firma Goetz & Co. über 140.000 Mark |
| 1914 bis 1918 |
Produktion von Garn für Pulversäcke in der Fabrik durch die Firma
Goetz & Co. |
| 1929 |
Schließung der Fabrik infolge der Weltwirtschaftskrise |
| 1933 |
Errichtung eines Arbeitslagers in der Fabrik |
| 1. März 1934 |
Verlegung des Arbeitslagers an die Augustusallee
Nutzung des gesamten Betriebes für die Produktion (als Spinnerei) |
| 1. Juli 1951 |
Gründung des VEB (K) Ofenbau Großenhain und Nutzung der Anlage. |
| 29. Januar 1953 |
Grundstück und Fabrik werden zum „Eigentum des Volkes“ erklärt Enteignung J. H. Kassenbrocks
Rechtsnachfolger der Anlage - VEB (K) Ofenbau Großenhain |
| 1965 |
Verlagerung der Produktion der VEB Stema Großenhain |
| 1967 |
Auszug der Verwaltung des Betriebes Anlage ungenutzt |
| 1968 |
Schwere Sturmschäden, Beschädigung des Daches. |
| 10. April 1968 |
Sprengung des Fabrikschornsteins und Abbruch der im ehemaligen Schlossgraben und am Ring befindlichen Seitengebäude |
| nach 1970 |
Zerteilung des Schlossgrundstückes in mehreren Schritten |
| 1974 |
Diplomarbeit von Karl-Michael Limberg „Umbau des ehemaligen Schlosses Großenhain zu einem Mehrzweckgebäude“ an der TU Dresden, Sektion Architektur |
| 1981 |
Zerstörung der Decke über dem Erdgeschoss durch ein Feuer
Zugang zum Treppenhaus vermauert |
| 1990 |
Auftragserteilung der Stadt als damaliger Eigentümer an das Architektenbüro Hardt zur Anfertigung einer Nutzungsstudie Entstehung eines Entwurfs für ein Hotel |
| 1992 |
Rückübertragung der Anlage an die Nachfahren des Alteigentümers |
| 3. März 1998 |
Zuschlagserteilung an die Stadt Großenhain zur Durchführung der
3. Sächsischen Landesgartenschau im Jahr 2002
Einbeziehung des Schlossbereichs in die Planung des Gartenschaugeländes |
| 1. April 1998 |
Erwerb des Schlosses durch die Stadt Großenhain |
| Sommer 1998 |
Abriss aller Nebengebäude auf dem Schlossgelände |
| Frühjahr 1999 |
Beschluss des Stadtrates zum Ausbau der Schlossanlage zu einem Kulturzentrum |
| 7. Oktober 2000 |
Grundsteinlegung zum Ausbau als Kulturzentrum |
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| 22. April 2001 |
Richtfest „Kulturschloss Großenhain" |
| 17. April 2002 |
Eröffnung des neuen Kulturhauses |